Sie möchten Ihren Internet-Provider wechseln? Dafür kann es oft gute Gründe geben. Etwa ein schlechter Service am Telefon. (Besonders wenn Sie Ihre erste Website erstellen, ist eine kompetente Hotline extrem wichtig!). Oder falls es immer wieder zu Systemausfällen kommt.
Nun scheuen viele den Providerwechsel, weil sie noch mehr Ärger vermuten
Das muss nicht sein. In den meisten Fällen geht der Providerwechsel nämlich erstaunlich reibungslos über die Bühne. Vor allem wenn Sie mit einer .de Domain den Provider wechseln möchten.
Der Providerwechsel erfolgt in mehreren Schritten
1. Vor dem Providerwechsel unbedingt Daten sichern!
Sichern Sie als Erstes sämtliche Dateien, die bei Ihrem alten Internetprovider liegen. Das geht zum Beispiel mit einem FTP-Programm. Wichtig: Denken Sie auch daran, eventuell vorhandene Datenbanken zu sichern!
2. Wählen Sie Ihren neuen Provider aus
Für Ihren anstehenden Providerwechsel finden Sie hier eine gute Orientierungshilfe: eine monatlich aktualisierte Top-10-Liste der aus Anwendersicht besten Internetprovider. Ich selbst lasse meine Webseiten bei domainfactory und allinkl hosten und bin damit höchst zufrieden.
3. Bestellen Sie Ihre “alte” Internetadresse beim neuen Provider
Bestellen Sie beim ausgewählten Provider Ihre Domain unter der gleichen Internetadresse, die Sie schon haben. Und ermächtigen Sie Ihren neuen Internetprovider dazu, den KK-Antrag (Konnektivitäts-Koordinations-Antrag) bei der Denic zu stellen. Das ist die Organisation, die in Deutschland die Internetadressen verwaltet.
Zur Wartezeitüberbrückung bieten Ihnen manche Provider (wie allinkl.com) eine Übergangsdomain. Dort können Sie dann schon mal Ihre Website hochladen, während im Hintergrund der Providerwechsel stattfindet. Vorteil: Ihre Webseiten sind dann sofort online wenn der Wechsel offiziell vollzogen wurde.
4. Kündigen Sie Ihre Domain beim alten Internetprovider
Weisen Sie bei Ihrer Kündigung unbedingt darauf hin, dass Ihre gekündigte Domain an den neuen Anbieter übertragen werden soll. Sie erhalten dann von Ihrem alten Anbieter einen sogenannten „Auth-Code“.
Dieser Code autorisiert Sie, diese Domain beim neuen Anbieter auch auf Ihren Namen registrieren zu lassen. (Sonst könnte ja jeder kommen!). Kurz darauf, oft schon nach wenigen Stunden, ist Ihre Website dann beim neuen Provider erreichbar.
Achtung: Bei Ihrem alten Provider werden alle Daten gelöscht
Deshalb als Erstes unbedingt sämtliche Daten sichern, die auf Ihrem alten Webserver liegen! Laden Sie sie auf Ihren Computer herunter. Denken Sie auch daran, Ihren E-Mail-Account bei Ihrem neuen Internetprovider einzurichten, wenn die E-Mails über Ihren Domainnamen (name@IhreInternetadresse.de) laufen sollen.
Hinweis: Dieser Beitrag dient Ihnen nur als erste Orientierung zum einfachen Providerwechsel. Bevor Sie aktiv werden, kontaktieren Sie auf jeden Fall Ihren neuen Internetprovider. Da er schon aus Eigeninteresse stark motiviert ist, Sie als neuen Kunden zu gewinnen, finden Sie bei ihm wesentlich mehr und hilfreichere Informationen für Ihren reibungslosen Providerwechsel als auf den Seiten des Anbieters, mit dem Sie unzufrieden sind.
Ihre Website lebt von Aktualität und interessanten Inhalten. Doch woher nehmen? Google-Alerts bieten Ihnen hier zu äußerst praktische Schützenhilfe. Was das ist und wie Sie dieses Gratis-Tool zum Erstellen Ihrer Website nutzen, zeigt Ihnen dieses Video-Tutorial.
Für die meisten ist der Platz 1 bei Google so etwas wie ein 6er im Lotto. Ein Volltreffer. Doch gilt das auch für Ihre Website? Oder anders herum gefragt: Würden Sie mit Ihrer Website, selbst wenn Sie damit auf Platz 1 bei Google wären, tatsächlich neue Aufträge und neue Kunden gewinnen?
Bei den meisten Websites möchte ich das bezweifeln
Auch viele Google Adwords-Anzeigen schaffen es kaum, Klicker zu Kunden zu machen. In der Regel führen die Google Adwords-Anzeigen zu Internetseiten, die so unattraktiv sind, dass man sofort wieder wegklickt.
Wobei unattraktiv nicht heißt, dass diese Website etwa nicht gut aussehen.
Viele sind wahre Schmuckstücke! Doch diese Websites schaffen es einfach nicht, den Besucher so weit zu motivieren und zu fesseln, dass er sich intensiver mit dem Angebot und dem Anbieter beschäftigen möchte.
Ähnlich ist mit Ihrer Internetseite auf Platz 1 bei Google
Natürlich bekommen Sie auf Platz 1 mehr Besucher, als wenn Sie auf Platz 3.452 sind. Doch …
Werden diese Besucher Sie auch kontaktieren?
Finden Ihre Internetbesucher auf Ihrer Website genügend Informationen, die neugierig machen, mehr über Sie und Ihre Leistungen erfahren zu wollen?
Oder ist Ihre Website kaum mehr als ein digitaler Firmenprospekt?
Dann bringt Ihnen auch die Pole-Position bei Google herzlich wenig
Bevor Sie also alles daran setzen, bei den Suchmaschinen ganz noch vorne zu kommen, müssen Sie erst einmal Ihre Website fit machen, damit sie die Besucher auch in Ihren Bann zieht. Was kann Ihnen dabei helfen?
Reden Sie nicht über sich. Oder über Ihre Leistungen.
Sondern über das Problem des Kunden, das Sie lösen helfen.
Bieten Sie fundierte Informationen zu Ihrem Thema.
Das Internet ist ein gigantisches Suchmedium. Und die Sucher wollen keine Lobhudeleien lesen, etwa wie hochmotiviert Sie und Ihr Team sind, sondern sie wollen Informationen, Tipps und Anleitungen zu Problemlösungen. Zum Beispiel: Wie erstelle ich eine Website? Oder: Wie schreibe ich suchmaschinenoptimierte Texte für meine Internetseiten?
Zeigen Sie, dass Sie die Expertin oder
der Experte auf Ihrem Gebiet sind.
Nicht indem Sie einfach nur behaupten: Sie sind die oder der Beste. Sondern indem Sie dies auch anhand fachlich fundierter Informationen unter Beweis stellen. Beispielsweise durch Fallstudien, Musterkalkulationen, Kundenempfehlungen, Fachbeiträge, Whitepapers.
Geben Sie Ihrem Internetbesucher die Chance,
Sie unverbindlich näher kennenzulernen.
Die wenigsten werden gleich das Angebot Ihres kostenlosen Beratungsgesprächs nutzen wollen (Es sei denn, Ihre Website ist super überzeugend). Nein, in den meisten Fällen wird man sich, wie beim Besuch einer Boutique oder eines anderen Ladens erst einmal „ein wenig umschauen“ wollen, bevor man das aktive Beratungsgespräch sucht. Geschickt ist es daher, Ihrem Internetbesucher fürs Erste eine weiterführende Information zu bieten, die er bei Ihnen – direkt über Ihre Website – anfordern kann. So erhalten Sie eine Kontaktadresse zum späteren Nachfassen und Ihr Interessent bekommt einen über den Kurzbesuch auf Ihrer Website hinausgehenden Werbeimpuls.
Traffic, möglichst schnell viele Besucher auf Ihrer Website zu haben, wird gerne als Königsweg zum Website-Erfolg propagiert. Dem ist im Grunde nur zuzustimmen. Doch, und dies ist ein großes ‘doch’: Doch nur wenn es Ihrer Website auch gelingt, diese Besucherströme tatsächlich in neue Kunden oder wenigstens in neue Kontaktadressen zu verwandeln.
Also möglichst viele Besucher auf Ihre Website zu locken, auf der, bildlich gesprochen, nur ein Tapeziertisch mit zwei mageren Angeboten steht, wird Ihnen kaum den gewünschten Website-Erfolg bringen.
Henne oder Ei? Erst Besucher anlocken oder erst eine gute Website erstellen?
Was ist das Wichtigere von beidem? Vielleicht hilft Ihnen dieser kleine Vergleich, Ihre eigene Antwort zu finden.
Angenommen, Sie sind Unternehmensberater und schaffen es irgendwie, dass laufend neue Besucher in Ihr gerade angemietetes Büro kommen. Überall stehen noch Kartons herum. Die Wände sind noch nicht gestrichen. Als Schreibtisch dient Ihnen ein umgedrehter Umzugskarton. Und Sie selbst sitzen dahinter in Trainingshose und Muskel-T-Shirt, um freudig die ersten Aufträge entgegenzunehmen.
Was meinen Sie, wie viele der ständig hereinströmenden Besucher können Sie für Ihre professionelle Beratungsleistung gewinnen? Wie viele Menschen werden Ihnen bei diesem Firmenauftritt ihr Vertrauen schenken?
Genauso ist es mit Ihrer Website …
Auch Ihre Website muss zunächst Vertrauen aufbauen. Sie muss die Seriosität Ihre Leistung transportieren und Besuchern das gute Gefühl vermitteln, bei Ihnen in professionellen Händen zu sein. Erst dann lohnt es sich, überhaupt darüber nachzudenken, wie Sie Besucher auf Ihre Website aufmerksam machen.
Alles andere wäre kontraproduktiv
Das ist, wie wenn ein Restaurant teure Werbeanzeigen schaltet, die scharenweise Gäste anlocken. Der Gastraum aber noch im Rohbau ist und der Koch noch gesucht wird.
Also wenn es um die Frage geht, erst Traffic oder erst eine gute Website, die diesen Traffic auch in neue Kunden ummünzt, ganz klar:
Kümmern Sie sich als Erstes um Ihre professionelle Website
Sie muss nicht perfekt bis ins letzte Detail sein, aber zumindest so weit ansprechend und funktionsfähig, dass Sie damit eine reelle Chance haben, Ihre Besucher zu überzeugen.
Fazit: Bevor Sie groß Google-Adwords-Anzeigen schalten, potenzielle Kunden via Social Media wie Twitter und Facebook oder YouTube auf Ihre Website lotsen, machen Sie Ihre Internetseiten ansehnlich. Und sorgen Sie dafür, dass Sie diese Besucher langfristig an Sie binden – und es nicht bei schnöden One-Click-Stands bleibt.
Wie kommen Ihre Webseiten, Texte und Bilder von Ihrem Computer ins Internet? Dabei hilft Ihnen ein sogenanntes FTP-Programm. Was das ist, wo Sie es kostenlos erhalten und wie Sie es ganz einfach einsetzen, verrät Ihnen dieses Website erstellen Video-Tutorial:
Beim Websiteerstellen sind ein wenig HTML-Kenntnisse ganz nützlich. Was HTML ist und wie die wichtigsten HTML-Befehle lauten, zeigt Ihnen dieses Video.
Die Frage, ob Sie Ihre Website selbst erstellen oder lieber von jemand anderem erstellen lassen, ist nicht allein eine Kostenfrage. Natürlich sparen Sie Geld wenn Sie Ihre Website selbst erstellen. Doch das ist nur ein Aspekt. Und, wie ich finde, nicht unbedingt der wesentliche.
Vorteil Nummer 1 wenn Sie Ihre Website selbst erstellen:
Der große Vorteil wenn Sie Ihre Website selbst erstellen: Ihre Website wird individueller. Beim Arbeiten an Ihrer Website werden Sie nämlich schnell feststellen, dass vieles ganz anders sein muss, als Sie ursprünglich dachten:
Plötzlich erweist sich Ihre zunächst geplante Seitenaufteilung als zu schwerfällig.
Oder es stellt sich heraus, dass der Beitrag, von dem Sie gedacht haben, er gehöre unbedingt auf Ihre Website, völlig überflüssig ist.
Wo hingegen ein ganz anderer Aspekt, den Sie zunächst komplett außer Acht gelassen haben, zum Fokus Ihrer Website wird.
Hätten Sie mit dem Erstellen Ihrer Website jemand anderen beauftragt, hätten Sie zwar genau das bekommen, was Sie bestellt haben. Aber das wäre sicher nicht das geworden, was Sie tatsächlich für den Erfolg mit Ihrer Website brauchen.
Vorteil Nummer 2: Sie werden mutiger
Ein weiterer Vorteil wenn Sie Ihre Website selbst erstellen liegt darin, dass Sie mutiger werden. Sie werden direkt Lust bekommen, mit Ihrer Website zu experimentieren. Neues auszuprobieren oder hier und da etwas zu verändern. Zum Beispiel eine Überschrift, die Ihr Angebot noch überzeugender macht. Oder Sie ergänzen den Text durch ein Bild, das Ihre Aussage noch besser auf den Punkt bringt.
Vorteil Nummer 3: Ihre Webseiten werden frischer, aktueller
Und das lieben nicht nur Ihre Leser, sondern auch die Suchmaschinen. Schnell mal einen Text aktualisieren oder einen neuer Beitrag auf Ihren Internetseiten zu veröffentlichen, ist ein Klacks wenn Sie erst einmal wissen, wie das funktioniert.
Mit dem richtigen System ist das so einfach wie das Schreiben eines Textes mit Ihrem Lieblings-Textverarbeitungsprogramm. Wenn Sie statt dessen jedes Mal erst jemanden beauftragen müssen, der Ihren Text ins dann Internet stellt, hemmt das Ihren Arbeitsfluss und Ihre Kreativität ungemein.
Sie glauben gar nicht, was für ein befriedigendes Gefühl es ist, wenn Sie eine Idee, die Sie morgens unter der Dusche haben, schon gleich nach dem Frühstück online sehen. Anstatt darauf zu hoffen, dass Ihr Webdesigner in dieser Woche tatsächlich noch Zeit findet, Ihren Miniauftrag zu erledigen.
Ein Nachteil, wenn Sie Ihre Website selbst erstellen, darf jedoch nicht unerwähnt bleiben
Es kostet anfänglich natürlich mehr Zeit. Und ein wenig Übung. Wägen Sie also ab, was Ihnen wichtiger ist:
Ihren Interneterfolg selbst in die Hand zu nehmen, flexibel und unabhängig von anderen Dienstleistern zu sein? Was Ihnen ganz nebenbei auch Dauer auf viel Geld spart.
Oder das Ganze an einen Webdesigner oder Webagentur outzusourcen. Die in der Regel mit deutlich weniger Herzblut an die Sache gehen. Für diese Dienstleister ist Ihre Homepage nur ein Miniauftrag. Für Sie hingegen Ihre berufliche Zukunft. Und in dem meisten Fällen, bekommen Sie dann sowieso nur die Gestaltung Ihrer Homepage. Die Texte müssen Sie immer noch selber liefern. Warum dann nicht alles gleich selbst machen und dafür genau so, wie Sie es sich vorstellen?
Ihnen fehlt das Know-how, um Ihre Website selbst zu erstellen?
Wie schon gesagt: Mit dem richtigen System ist es auch für Laien inzwischen mühelos möglich, eine professionell Website selbst zu erstellen. Und zwar eine, die sowohl gut aussieht, als auch den Anforderungen entspricht, damit Ihre Website von den Suchmaschinen gut gefunden wird. (Was übrigens nicht bei allen Do-it-Youself-Programmen selbstverständlich ist.)
Mit der richtigen Anleitung fahren Sie hier wie auf Schienen. Sollten Sie jedoch noch gänzlich unerfahren im Umgang mit Computern sind, also gerade mit Müh und Not eine Datei speichern oder ein Textverarbeitungsprogramm bedienen können, sollten Sie vielleicht überlegen, das Website erstellen doch lieber anderen zu überlassen.
Ansonsten: Ärmel hochkrempeln und los! Sie werden von Ihren eigenen Fähigkeiten überrascht sein.
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